Präsentation des PlakatsIm Sachunterricht der Klasse 2 ging es in den letzten Wochen um unsere Sinne. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler intensive Erfahrungen sammeln und Wissenswertes über ihre Sinne und deren Zusammenspiel lernen. Zwei von ihnen haben dieses Thema auf ganz eigene Art erschlossen und jüngst ihre Ergebnisse sehr anschaulich präsentiert.

Auf die Frage, ob sich zwei Schüler das Thema "Von allen Sinnen" auf ihre eigene Art erschließen wollen, folgte ein begeistertes "JA - dann machen wir wieder ein Plakat!". Schnell waren sich beide einig und entwickelten ihre ersten Ideen zu den verschiedenen Sinnen. Der Rahmen für das Thema wurde mit den Kindern abgesteckt und dann waren die beiden Jungs in vielen Sachunterrichtsstunden im Nebenraum verschwunden. 

Dort lagen Lexika und Notizblätter verstreut herum. Selbstverständlich qualmten auch die beiden Kinderköpfe und sprudelten fast über vor Ideen. Doch schlussendlich fiel es den beiden noch schwer, sich aus den vielen wichtigen Fakten diejenigen auszuwählen, die sich besonders gut für eine Präsentation eignen würden. Immerhin kamen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler parallel zu ähnlichen Erkenntnissen durch die angebotenen Stationen und Arbeitsblätter. Also suchten die beiden nach einem besonderen Clou. Mit Hilfe von Frau Mellen entstand so ein anschauliches Augenmodell, das weitere Fragen zur Funktion des Auges nach sich zog. So recherchierten die Jungs auch im Internet und fanden Parallelen zur Funktion eines Projektors. Natürlich durfte dies auch bei der abschließenden Präsentation der Lernergebnisse vor der Klasse nicht fehlen!

Doch bevor es etwas zu präsentieren gab, musste die Qual der Wahl beim Auswählen der Fakten für Plakat und Präsentation überstanden werden. Nachdem die beiden ihre Auswahl eingeschränkt hatten, gab Frau Mellen noch Hinweise zum Layout. Hierbei kam ein regelrechter Vulkan an Ideen zum Ausbruch, so dass die Jungs über sich hinaus wachsen konnten und für das Augenmodell eine interessante Beschriftungsvariante erwählten. Dazu nahmen sie schwarze Wollfäden und klebten dort die Bezeichnungen an. Wer also wissen möchte, wie bestimmte Teile des Auges genannt werden, muss dem Faden folgen. 

Auch eine Zunge zum Aufklappen sowie zwei Info-Zieharmonikas fanden ihren Platz auf dem Plakat. Interaktiv wurde es jedoch beim Präsentieren selbst: Es gab Quizfragen und sogar ein Experiment zum Sinnesorgan Ohr. Dass dies nämlich nicht nur zum Hören, sondern auch für unsere Balance wichtig ist, wissen damit nun alle Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse. 

Herzlichen Dank an unsere jungen Forscher! Wir freuen uns weitere spannende Erkenntnisse ;-).

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