Am vergangenen Mittwoch fuhr die Pinguinklasse im Rahmen der Unterrichtseinheit "Vom Korn zum Brot" in das Museum für Landwirtschaft und Landtechnik nach Börry. Die wissbegierigen Schülerinnen und Schüler entdeckten nicht nur alte Landmaschinen, sondern merkten auch am eigenen Leib, wie hart die Arbeit früher so war...

Obwohl der Herbst mit seinen kalten Temperaturen im Anmarsch ist, wurde es den Kindern doch recht schnell warm, als sie dreschen und Schrot mahlen durften. Doch nicht nur harte Arbeit stand auf dem Programm, auch der Spaß blieb nicht auf der Strecke.

Die Kinder bekamen eine kurze Einführung und entdeckten seltsame Kammern. Dass sich hinter einer verlockenden Tür mit einem Herzchen nämlich ein altes Plumpsklo verbirgt, konnten sich die Kleinen nicht wirlich vorstellen. Ein prüfender Blick durfte dabei natürlich auch nicht fehlen...

Zur Einstimmung ins Thema kamen die Kinder an den Hühnern vorbei. Dort lag frisches Stroh, denn hier wird nichts vom kostbaren Ernteschatz weggeworfen. Zur Freude der Tiere durften die Kinder frische Wurstscheiben verfüttern. Wie hoch dann ein einzelner Hahn springen konnte, erfuhr besonders Max. Mutig fütterte er Scheibchen für Scheibchen während einige seiner Mitschüler und Mitschülerinnen lieber aus sicherer Entfernung beim Hühnerspektakel zusahen. Danach ging es in die alte Bauernstube. Dort schauten wir einen Film von Bauer August. Anekdote für Anekdote führte Herr Brockmann durchs Programm und ließ die Kinder sehen, wie die Ernte damals durchgeführt wurde. Ein ganzes Dorf half mit und ohne helfende Kinderhände ging nichts. Wie gut, dass der Dorfbürgermeister die Kinder dafür von der Schule befreite, denn den Ernteferien verdanken wir heute Sommer- und Herbstferien! Die Kinder von früher fuhren auf dem vollen Fuder Getreidegarben singend ins Dorf. "Harte Arbeit macht glücklich", erklärte Herr Brockmann und ließ die Schülerinnen und Schüler dies durch anstrengende Arbeit erfahren.

Es wurde mit dem Dreschflegel gedroschen, die Spreu vom Weizen getrennt und auch das Schrot gemahlen. Dass dabei auch Jacken und Pullis schnell abgelegt wurden, ist nicht nur ein Verdienst der wärmenden Sonnenstrahlen... Die Kinder hatten jede Menge Spaß und durften sich auf dem Gelände austoben. Spielzeugtrecker sorgten in einer kleinen Pause für weiteren Spaß. Einen tollen Moment der Besinnlichkeit erlebten wir durch Carolin und Benjamin an der Orgel.

Zum Abschluss erklommen die Kinder die zahlreichen Oldimer-Traktoren und ließen sich von Herrn Brockmann mit dem alten Trecker durchs Dorf fahren. Auch die mitgereisten Eltern haben sich dabei köstlich amüsiert.

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden. Es war mal wieder ein absolut gelungener Tag!!!

kurze-Einfuhrung
Einfuhrung-und-Mehlsackfahrstuhl
Entdeckung-des-Plumpsklos
harte-Arbeit-
Korn-dreschen-und-mahlen
Der-ursprungliche-Menschenmahdrescher
auf-dem-Holzwagen
staunende-Blicke
Schrot-mahlen
mit-Windkraft