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Grundschule Sünteltal

- Schulleben -

Wer will fleißige Backkinder sehen???

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Sicherlich sind die Ausflüge besondere Highlights während der Unterrichtseinheit "Vom Korn zum Brot". Mit dem Besuch der Backstube im Backhaus Wegener wurde diese Einheit auch ganz gebührend beendet. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 den Backstubenstreich von Max und Moritz gelesen - wohl weislich, damit dies nicht auch beim Ausflug geschieht...

Auch wenn der Blick in den heißen Ofen nicht fehlen durfte und das Mehl nicht nur auf den Broten landete, ist tatsächlich kein Kind in den Teig gefallen und von den anwesenden Bäckern in den Ofen geschoben worden. Max´ und Moritz´ Streiche sind also keine Anregung zum Nachmachen - Gott sei Dank!

Nicht weniger Spaß hatten die Kinder jedoch beim gemeinsamen Erforschen der Backstube, beim  Unterscheiden der Getreidekörner und anderen Saaten sowie beim gemeinsamen Backen.

Es wurde gealbert, viel gelacht und natürlich auch mit großer Anstrengung und einigen Schweißtropfen gearbeitet. Am Ende freuten sich alle auf die wohlverdiente Pause und natürlich auch auf die duftenden Brottüten, die jedes Kind mit nach Hause nehmen durfte.

Ein tolles Erlebnis! Danke an die Mitarbeiter vom Backhaus Wegener und die Mütter, die uns begleitet haben.

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Getreideernte früher

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Am vergangenen Mittwoch fuhr die Pinguinklasse im Rahmen der Unterrichtseinheit "Vom Korn zum Brot" in das Museum für Landwirtschaft und Landtechnik nach Börry. Die wissbegierigen Schülerinnen und Schüler entdeckten nicht nur alte Landmaschinen, sondern merkten auch am eigenen Leib, wie hart die Arbeit früher so war...

Obwohl der Herbst mit seinen kalten Temperaturen im Anmarsch ist, wurde es den Kindern doch recht schnell warm, als sie dreschen und Schrot mahlen durften. Doch nicht nur harte Arbeit stand auf dem Programm, auch der Spaß blieb nicht auf der Strecke.

Die Kinder bekamen eine kurze Einführung und entdeckten seltsame Kammern. Dass sich hinter einer verlockenden Tür mit einem Herzchen nämlich ein altes Plumpsklo verbirgt, konnten sich die Kleinen nicht wirlich vorstellen. Ein prüfender Blick durfte dabei natürlich auch nicht fehlen...

Zur Einstimmung ins Thema kamen die Kinder an den Hühnern vorbei. Dort lag frisches Stroh, denn hier wird nichts vom kostbaren Ernteschatz weggeworfen. Zur Freude der Tiere durften die Kinder frische Wurstscheiben verfüttern. Wie hoch dann ein einzelner Hahn springen konnte, erfuhr besonders Max. Mutig fütterte er Scheibchen für Scheibchen während einige seiner Mitschüler und Mitschülerinnen lieber aus sicherer Entfernung beim Hühnerspektakel zusahen. Danach ging es in die alte Bauernstube. Dort schauten wir einen Film von Bauer August. Anekdote für Anekdote führte Herr Brockmann durchs Programm und ließ die Kinder sehen, wie die Ernte damals durchgeführt wurde. Ein ganzes Dorf half mit und ohne helfende Kinderhände ging nichts. Wie gut, dass der Dorfbürgermeister die Kinder dafür von der Schule befreite, denn den Ernteferien verdanken wir heute Sommer- und Herbstferien! Die Kinder von früher fuhren auf dem vollen Fuder Getreidegarben singend ins Dorf. "Harte Arbeit macht glücklich", erklärte Herr Brockmann und ließ die Schülerinnen und Schüler dies durch anstrengende Arbeit erfahren.

Es wurde mit dem Dreschflegel gedroschen, die Spreu vom Weizen getrennt und auch das Schrot gemahlen. Dass dabei auch Jacken und Pullis schnell abgelegt wurden, ist nicht nur ein Verdienst der wärmenden Sonnenstrahlen... Die Kinder hatten jede Menge Spaß und durften sich auf dem Gelände austoben. Spielzeugtrecker sorgten in einer kleinen Pause für weiteren Spaß. Einen tollen Moment der Besinnlichkeit erlebten wir durch Carolin und Benjamin an der Orgel.

Zum Abschluss erklommen die Kinder die zahlreichen Oldimer-Traktoren und ließen sich von Herrn Brockmann mit dem alten Trecker durchs Dorf fahren. Auch die mitgereisten Eltern haben sich dabei köstlich amüsiert.

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden. Es war mal wieder ein absolut gelungener Tag!!!

kurze-Einfuhrung
Einfuhrung-und-Mehlsackfahrstuhl
Entdeckung-des-Plumpsklos
harte-Arbeit-
Korn-dreschen-und-mahlen
Der-ursprungliche-Menschenmahdrescher
auf-dem-Holzwagen
staunende-Blicke
Schrot-mahlen
mit-Windkraft

Natur und mehr - Himbeerpflanzen abzugeben

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Die ersten zwei vollen Schulwochen liegen hinter uns. So langsam kommen alle im Schulalltag an und erleben auch schon erste Abenteuer mit ihren Klassen. In diesem Schuljahr gibt es nicht nur viele neue Kolleginnen und Kollegen, sondern auch ein neues AG-Angebot. In der AG "Natur und mehr" geht es in der trockenen Zeit um die Umgestaltung des Schulgartens. Dabei fließen gerade bei den hitzigen Temperaturen ordentliche Schweißtropfen...

Aber all die Schweißtropfen lohnen sich, denn das, was die AG bis jetzt schon geleistet hat, kann sich wahrlich sehen lassen. Dank der Unterstützung von Frau Meyer, haben 2 Erwachsene und 6 Kinder schon viel geschafft.

In zwei AG-Stunden wurden die alten Beete auf der linken Seite verändert. Dazu sammelten die Kinder  den Rindenmulch in Eimern, entfernten die Steine der alten Beetgrenzen, pflanzten Himbeer- und Walderdbeerpflanzen aus und schnitten einige Kräuter zurück. Nach diesem Kahlschlag bekam der Schulgarten ein neues "Outfit": Zunächst wurde die Erde umgegraben und gelockert und dann mit Pferdeäpfeln gedüngt. Auf dieser guten Grundlage sollen neue und alte Pflanzen gut gedeihen. Für die Himbeeren gibt es nun eine ganze Reihe, damit die Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr an alle Früchte gut rankommen. Auch die Beetgrößen wurden verändert. Aus den kleinen Feldern mit Umrandungswegen werden nun große längliche Felder mit kleinen Randwegen.

Auch ein neues Erdbeerfeld ist schon zu sehen. Hier haben wir normale Erdbeerpflanzen gepflanzt, die große Früchte tragen sollen. Die Walderdbeeren haben ihren Dienst getan und konnten entsorgt werden.

Neben der vielen Arbeit gab es auch Momente der Besinnung. Allein beim Geruch der frischen Zitronenmelisse sammelte sich das Wasser im Mund zusammen. Grund genug, um daraus einen herrlichen Kräutertee zu brauen und ihn nach einem ereignisreichen Arbeitseinsatz auf der Wiese zu genießen...

In den kommenden AG-Stunden werden wir uns den Kräutern intensiver widmen und nach der Kartoffelernte auch die rechte Schulgartenseite verändern. Außerdem bauen wir eine Rankhilfe für die Brombeere, die am rechten Wegrand ihre Triebe ausstreckt.

Derzeit sammeln wir für dieses und andere Vorhaben im Schulgarten kleine Beträge. Dafür haben wir uns überlegt, Ableger gegen eine kleine Spende wegzugeben. Einige Himbeerpflanzen (sogar recht üppige Triebe mit Früchten dran), haben die fleißigen Kinder dafür schon in Töpfe gesetzt.

Unsere Spendenhimbeeren werden vom Gartengießdienst liebevoll gegossen und warten auf ein neues Gartenzuhause.

Wer kann sich vorstellen, uns zu unterstützen und dem AG-Team Himbeerpflanzen abzunehmen? Die Kinder freuen sich sehr darüber und üben sich schon jetzt im geschäftstüchtigen Verhalten :-).

Unser Motto: Was aus dem Schulgarten kommt, ist eine Investition für den Schulgarten! 

Wenn Sie Interesse haben, suchen Sie sich die schönsten Pflanzen aus! Ansprechpartnerin ist Frau Kalwa.

Übrigens gäbe es auch noch Erdbeerpflanzen zum Abgeben ;-).

Ein großer Dank an alle fleißigen kleinen und großen Hände sowie an weitere Unterstützer unseres Projekts!!!

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Tierschutz zum Mitmachen

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Sachunterricht zum Anfassen gab es am Freitag, den 28.06.2019. Die Klasse von Frau Kalwa vertiefte ihr Wissen zum aktuellen Thema "Heim- und Nutztiere" auf einem Tierschutzhof ganz in der Nähe.

Pferde, Schafe, Hamster, Hühner, Papageien, Esel, Katzen, Hunde, Meerschweinchen und Kaninchen sind die Tiere, zu denen die Pinguinklasse in den letzten 3 Wochen fleißig recherchiert hat. Fabelhafte Lernplakate sind fast fertig und warten darauf, vor der Klasse präsentiert zu werden. Doch bevor die Mitschülerinnen und Mitschüler profitieren, sollten die Kinder ersteinmal vor Ort zeigen, dass sie nicht nur theoretisch über die Bedürfnisse und Besonderheiten der Tiere Bescheid wissen, sondern ihr Wissen auch beim echten Tier unter Beweis stellen können. Ein Besuch auf einem Tierschutzhof kam daher wie gerufen. Meerschweinchen, Hühner, Kaninchen und Ponys gibt es nämlich dort in großer Zahl. 

Wie sehr sich die Kinder über die Tiere gefreut haben, wird auf den Bildern deutlich. Doch selbst Bilder können nicht verdeutlichen, wie sehr die Kinderherzen höher schlugen und welch eine meditative Ruhe über sie gekommen ist. Voller Freude wurde gestreichelt, gefüttert und sogar freiwillig ausgemistet. Auch ein schwerer Sandsack konnte gemeinschaftlich transportiert werden, so dass die Hühner sich in frischem Sand baden konnten.

Interessant wurde es für einige Kinder, als sie einen Stall neu bestücken durften. Denn immerhin sind für Samstag zwei neue Kaninchen angekündigt, die aus schlechten Verhältnissen gerettet werden und auf dem Tierschutzhof ein friedvolles Leben erwarten dürfen. Die Kinder hörten diesem Schicksal besonders aufmerksam zu und fühlten richtig mit. Natürlich wollten sie sofort das Streu verteilen und Häuschen zum Wohlfühlen aufstellen. Ich bin mir sicher, dass sie am liebsten auch beim Einzug der beiden Nager dabei sein würden, um zu sehen, wie das neue Heim erobert wird.

Auch die Mütter, die diesen Ausflug mit ihren Autos erst möglich gemacht haben, waren rundum zufrieden. Ein seliges Lächeln breitete sich damit überall aus. 

Ein ganz besonderer Dank gilt Familie Stefan und ihrem Team an ehrenamtlichen Helfern. Sie haben einen Schultag der besonderen Art möglich gemacht - sicherlich ein Highlight der ganzen Unterrichtseinheit. 

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