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Grundschule Sünteltal

- Schulleben -

Der Wald vor der Tür

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Wir haben es gar nicht weit bis in den Wald.

Eigentlich nutzen wir ihn viel zu wenig, den Wald mit seinem frischen Grün, seinen urwüchsigen alten Baumriesen und seinen wunderbaren Lichtungen zum Hütten bauen. Genau dies hat heute die dritte Klasse getan. In früher Morgenstunde brachen wir auf, mit Rucksack und Picknick bepackt, und besuchten unsere bekannte Lichtung, um an unseren Hütten weiter zu bauen. Bei der Gelegenheit haben wir zuerst einmal unser Waldsofa renoviert und hergerichtet. Im Anschluss daran arbeiteten alle emsig, trugen Äste und schweres Geschütz herbei, und am Ende standen dort drei Hütten. An diesen werden wir bestimmt bald weiterarbeiten. (Sen)

Schule fliegt aus

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Heute ist unsere ganze Schule ausgeflogen. Unsere Reise ging mit zwei Bussen in den Familienpark Sottrum hinter Hildesheim. Hier erwartete uns ein spektakulärer Park, der über Jahrzehnte aus den kreativen Ideen eines nunmehr 88 Jahre alten Besitzers gewachsen ist.

Für die Kinder und uns gab es hier so viel zu entdecken, dass wir manchmal nicht wussten, wo wir zuerst hinschauen sollten. Es gab wunderbare fantasievolle Kletterparks wie z.B. den UFO-Landeplatz zu erkunden. Man konnte in einem Riesenrad fahren,  welches nur durch zwei Kinder auf einem Tandem angetrieben wurde, eine riesige Hüpfburg, viele verwinkelte Baumhäuschen,  Hängebrücken über Sümpfen , märchenhafte Figuren und Geschicklichkeitsparcourse.

Zum Schluss kamen wir zum Bauernhof, auf dem uns viele Tiere erwarteten. Die Schweine hatten winzig kleine Ferkel, die wir am liebsten auf den Arm genommen hätten. Die Ziegen waren sehr anschmiegsam und knabberten an unseren Haaren, Rucksäcken und Jacken. Sie ließen sich endlos streicheln und kamen uns sehr nah. Für die Kinder verging die Zeit wie im Flug. Zu guter Letzt warteten wir geduldig in einer langen Schlange, um uns ein Eis, ein Armband  oder ein paar Edelsteine zu kaufen.

Als wir schließlich um 13:30 Uhr im Bus die Rückfahrt antraten, begann es heftig zu regnen. Wir sind dankbar, dass wir diesen erlebnisreichen Tag im Trockenen verbringen durften (Sen).

Es wird gepflanzt...

Im Schulgarten wird fleißig gepflanzt. Während Frau Stege mit der Klasse 1 bereits in den letzten 2 Wochen fleißig war und neben Kartoffeln auch noch zwei Tomaten- und Dillpflanzen eingesetzt hat, wurden heute auch ein paar Kinder der Klasse 2 aktiv. 

Nachdem das Wetter nun etwas zuverlässiger ist, soll der Schulgarten in neuem Glanz erstrahlen!

Deswegen hat Klasse 2 schon in der vorigen Woche der wild gewucherten Minze den Garaus gemacht. Mit Feuereifer zogen fast alle Schülerinnen und Schüler mindestens einen Ableger aus dem Boden und füllten ruckizucki einen Eimer mit dem duftenden Kraut. Im Schulgebäude verbreitete sich der Duft der Spearmint daher recht schnell und auch einige Eltern konnten sich daran noch freuen. Viele Sprösslinge durften sich nämlich einen Ableger für den heimischen Garten mit nach Hause nehmen.

Dank einer Spende von Frau Meyer-Einhellig konnten wir gestern erneut in den Schulgarten. So pflanzten wir dann Salatpflanzen, 2 Zucchinisorten, 1 Borretsch und setzten Saatbänder für Möhren und verschiedene Salatsorten ein. Wir sind sehr gespannt, ob daraus etwas Leckeres entsteht, denn Klasse 2 hegt schon länger den Wunsch, ihr Schulgartenkochbuch zu erweitern.

Da schon fast alle Kleinbeete belegt waren, musste Platz geschaffen werden. Einige Radieschen drängten sich sehr eng aneinander und offenbahrten rote schmackhafte Kugeln. Wir rodeten das ganze Feld, wählten die besten Radieschen aus und setzten die kleinsten Kugeln wieder ein. Mal sehen, ob sie noch etwas wachsen... Auf jeden Fall haben wir dadurch Platz für 2 Saatbänder bekommen, die uns bald leckere Möhren sprießen lassen sollen.

Beim Einsetzen der Borretsch-Pflanze gab es sogar noch einen fleißigen Erdbewohner. Mit großen Augen entdeckten die Mädchen einen Regenwurm und schauten sich den auch ganz aus der Nähe an. 

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Welchen Beruf hast du?

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Im Sachunterricht beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler aus Klasse 2 mit vielen unterschiedlichen Berufen. Eine tolle Gelegenheit, um auch Erwachsene in den Unterricht zu bitten. 

An zwei Tagen erlebten die Kinder der Pinguinklasse von Frau Mellen, dass die Arbeitswelt sehr abwechslungsreich ist. Im ersten Schritt ging es um Gesundheitsberufe.

Der Beruf der Altenpflegerin hat sehr viel mit Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Verantwortung zu tun. Als Ärztin für traditionelle chinesische Medizin schaut man den Patienten auf die Zunge, mischt Kräutertees zusammen, heilt mit Akupunkturnadeln und/oder Moxa-Kegeln. Nicht zu vergessen sind dabei die ansprechenden Übungen im Quigong - sehr fördernd für Körper und Geist! Spannendes aus dem Bereich der Kinesiologie, der Lehre von der Bewegung, zeigte Frau Plutte. Sie demonstrierte einige Übungen zur Vernetzung der Gehirnhälften und führte mit den Kindern eine einfache Übung zum Muskeltest am Arm durch.

Das Highlight dieses ersten Berufstages war jedoch der Ausflug in die Arztpraxis Niederhut. Dort nahmen uns freundliche Arzthelferinnen in Empfang und führten einerseits Seh- und Hörtests durch und legten andererseits Verbände an. Natürlich erklärten sie auch ausdauernd, welche Aufgaben sie sonst noch übernehmen. Die Kinder staunten nicht schlecht, dass der Beruf so vielseitig ist. Hinter vorgehaltener Hand hieß es sogar, Arzthelferinnen tun mehr als die Ärzte.

Frau Niederhut zeigte im Anschluss, was sie als Ärztin tun kann, wenn es im Innern mal zwickt. Ein Freiwilliger legte sich auf die Liege, so dass ein Ultraschall durchgeführt werden konnte. Sehr interessiert schaute eine große Traube Kinder dabei zu. 

Am Montag ging es weiter mit Berufen, für die u.a. Uniformen und andere Arbeitskleidung wichtig sind. Ein Polizist und ein Kapitän zogen dabei alle Blicke auf sich und wurden mit vielen Fragen zu Uniform, Abzeichen und speziellen Arbeitsgeräten gelöchert. Natürlich durften die Kinder auch mal eine Schutzweste und Mütze tragen oder auch Handschellen in die Hand nehmen.

Dass man als Floristin richtig gut im Rechnen sein muss, hätten die wenigsten gedacht. Doch Frau Meyer-Einhellig belehrte die kleinen Pinguine eines besseren. Denn der Floristenberuf gibt mehr her als nur bunte Sträuße zu binden! Natürlich durften die Kinder das gleich auch selbst ausprobieren. "Ich hätte gern einen bunten Strauß aus Rosen, Astern und Gerbera für 15,- € bitte." - Eine nicht ganz so einfache Aufgabe, wenn die einzelnen Blumen unterschiedliche Preise haben...

Auch bei den Handwerkern ging es praktisch zu: Beim Tischler zauberten die Kinder mit dem Hobel frische Holzspäne und am Tisch des KFZ-Mechnikers durften die Kinder ans Multimeter und Glühbirnen überprüfen.

Etwas schwierig wurde es, als die Kinder den Beruf einer Bestandssachbearbeiterin kennenlernten. Solch eine Aufgabe anschaulich zu beschreiben ist nicht so einfach, aber mit alten Bausparurkunden und -auszügen war das möglich. 

Es ist toll, dass so viele Erwachsene dieses Thema im Sachunterricht so anschaulich unterstützt haben. Die Kinder haben sehr viel von diesen Tagen mitnehmen können - ganz getreu unserem Schulmotto "Schule ist mehr"!

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Ultraschall
Polizist
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